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blink.it: E-Learnings: Make or Buy? Wann selbst erstellen besser ist als kaufen
4 Min. Lesezeit

E-Learnings: Make or Buy? Wann selbst erstellen besser ist als kaufen

Laura Evers
Mi, 11.11.2020

Viele Unternehmen stehen vor der Entscheidung: E-Learning-Inhalte kaufen oder selbst erstellen? – “Make or Buy”? Im Artikel erfährst du alle Vor- und Nachteile, die dir die Entscheidung erleichtern.

Nachdem in Unternehmen die Entscheidung für Weiterbildung mit E-Learning gefallen ist, stehen Personalentwickler vor der zweiten großen Entscheidung: Sollen die E-Learning-Inhalte selbst produziert werden? Oder sollten Inhalte von Externen eingekauft werden?

“Make or buy” ist auf den ersten Blick eine reine Frage der Ressourcen: Selbst Inhalte für E-Learning im Unternehmen zu produzieren, kostet wertvolle Arbeitszeit. Viele Unternehmen entscheiden sich hier für den scheinbar einfachen Weg: E-Learning- Inhalte einzukaufen geht schließlich schneller. Das ist aber nicht immer eine gute Entscheidung.

Warum Kontext für “Make or buy” wichtig ist

Neben Zeit und Budget spielt noch ein weiterer Faktor mit: Der Kontext. Damit E-Learning in Unternehmen erfolgreich ist, müssen einige Aspekte abgestimmt sein:

  • Das Thema muss für die lernenden Mitarbeiter relevant sein.
  • Die Inhalte müssen zum Lernstand und Lernverhalten der Mitarbeiter passen.
  • Die Lernziele im E-Learning-Kurs müssen das Lernziel im Unternehmen decken.

Diese Punkte treffen nicht nur auf gekaufte E-Learning-Inhalte zu. Genauso wichtig ist der Kontext auch bei selbstentwickelten E-Learnings im Unternehmen. In beiden Fällen gilt: Gehen die Inhalte am Arbeitsalltag, Wissen oder Ziel der Lerner vorbei, ist der Lernerfolg nicht garantiert. Daher solltest du den Faktor “Kontext” bei der Entscheidung nicht unterschätzen.

Mit dem Kontext im Hinterkopf kommen wir nun zur Ursprungsfrage: Was sind die Vor- und Nachteile von gekauften (BUY) und selbsterstellen (MAKE) E-Learnings? Und in welchen Fällen lohnt sich welche Variante für dein Unternehmen?

BUY: E-Learning für Unternehmen kaufen

Fangen wir mit E-Learnings an, die du quasi von der Stange kaufen kannst: Heute gibt es unzählige Anbieter für fertige E-Learning-Kurse auf dem Markt. Die Auswahl an unterschiedlichen Kursen ist daher riesig.

Buy: E-Learning für Unternehmen kaufen // blink.it

 Vorteile von gekauften E-Learnings:

  1. Kurse einzukaufen geht meist schneller als eigene Inhalte zu produzieren.
  2. Unternehmen sparten Arbeitszeit in der Personalentwicklung und bei hausinternen Trainern.
  3. Design und Qualitätsprüfung werden vom Anbieter übernommen.

 Nachteile von gekauften E-Learnings:

  1. Die Inhalte passen möglicherweise nicht zum Kontext, da sie nicht genau auf die Mitarbeiter und Unternehmensziele zugeschnitten sind.
  2. Gekaufte Kurse sind “starr”: Individuelle Ansprüche der Mitarbeiter oder Abteilungen werden möglicherweise nicht erfüllt.
  3. Es fehlt meist ein direkter Ansprechpartner, an den sich Mitarbeiter bei Rückfragen, Problemen oder Wünschen zu den Inhalten wenden können.
  4. Inhalte der E-Learnings können nicht zeitnah aktualisiert oder an die Lerner angepasst werden. Mehr zur Aktualisierung von Lerninhalten

Fazit zu BUY: Wann sollten Unternehmen E-Learnings kaufen?

Digitale Inhalte oder komplette Kurse zu kaufen, das kann sich in manchen Situationen für Unternehmen lohnen. Besonders, wenn folgende Punkte auf deine geplante Maßnahme zutreffen:

  • Du planst Standardweiterbildungen, die nicht auf das Unternehmen abgestimmt werden müssen. Zum Beispiel zu: Arbeitssicherheit, Hygieneschulungen oder Grundlagenschulungen zu gängiger Software.
  • E-Learning-Kurse müssen in sehr kurzer Zeit für große Lernergruppen verfügbar sein, trotz möglichen Abstrichen bei der Qualität.
  • Auf dem Markt sind Standard-E-Learnings zu kaufen, die genau zum Kontext der Mitarbeiter und zum Ziel des Unternehmens passen.

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MAKE: E-Learning für Unternehmen selbst entwickeln

Laut der aktuellen Benchmarking-Studie des E-Learning Journals erstellen über 50% der Unternehmen ihre E-Learning-Inhalte in Eigenproduktion. Dazu nutzen sie spezielle Autorentools. Die Verbreitung erfolgt über eigene oder gekaufte/gemietete Lernplattformen.

E-Learning für Unternehmen entwickeln. // blink.it

 Vorteile von selbst entwickelten E-Learnings

  1. Du kannst die E-Learning-Inhalte perfekt auf die Bedürfnisse Mitarbeiter und die Unternehmensziele anpassen.
  2. Lerninhalte können eigenständig und zeitnah aktualisiert werden.
  3. Bei eigenen E-Learnings gibt es keine Limitierung durch die Nutzerzahlen, was bei gekauften E-Learnings üblich ist.
  4. Dein Unternehmen hat das vollständige Eigentum an den E-Learnings und ist so unabhängig von externen Verträgen oder vertraglichen Einschränkungen.
  5. Du kannst bei der Planung selbst bestimmen, welche Formate und Medien genutzt werden: Beispielsweise Microlearning, Videotraining oder Blended Learning.
  6. Eigene E-Learnings unterstützen das employer branding: Design, Inhalte, Ansprache und vermittelte Kultur passen perfekt zu deinem Unternehmen.

 Nachteile von selbst entwickelten E-Learnings

  1. Dein Unternehmen muss die notwendigen zeitlichen Ressourcen haben oder bereitstellen.
  2. Die Inhaltsersteller brauchen Wissen zu Didaktik, Konzeption und Erstellung von E-Learnings. Hat niemand im Unternehmen dieses Wissen, müssen zuerst die Inhaltsersteller geschult werden. Oder du greifst auf externe Berater oder Trainer zurück.
  3. Je nach Lernplattform und Autorentool können die Kosten (direkt und indirekt) höher sein als bei gekauften E-Learnings.

Fazit MAKE: Wann sollten Unternehmen E-Learnings selbst produzieren?

Eigene E-Learnings bieten Unternehmen vielfältige Vorteile. Besonders in den folgenden Fällen profitieren Unternehmen, Mitarbeiter und Personalentwickler von der Eigenproduktion:

  • Inhalte für E-Learnings sind vertraulich oder geschützt, und dürfen nicht an externe Anbieter weitergegeben werden.
  • Im Unternehmen sind ausreichend Ressourcen an Zeit und Wissen für eigene E-Learnings vorhanden.
  • Dein Unternehmen legt großen Wert auf individuelle Angebote für die Mitarbeiter und das employer branding.
  • Du brauchst E-Learnings für unterschiedliche Mitarbeitergruppen oder in verschiedenen Sprachen.
  • Dein Unternehmen möchte eine interne Wissensdatenbank erstellen, mit dauerhaft verfügbaren und immer aktuellen Informationen.
  • Du findest keine Standardkurse, die zu den Ansprüchen deiner Mitarbeiter und den Unternehmenszielen passen.

Fazit: Sollten Unternehmen E-Learnings kaufen oder selbst erstellen?

Beide Möglichkeiten haben vielfältige Vor- und Nachteile, die du abwägen musst. Eine Patentantwort für jedes Unternehmen gibt es hier nicht – dennoch gilt: Für kurzfristige und vereinzelte Online-Lernangebote sind Standardkurse oft eine gute Lösung. Ist das Ziel, langfristig auf E-Learning umzusteigen und die gesamte Mitarbeiterbreite online zu schulen, lohnt es sich, eigene E-Learnings zu produzieren.

Tipp: Wenn du dir unsicher bist, hole dir eine Expertenmeinung dazu! Wenn du blink.it im Enterprise-Paket nutzt, steht dir dein Customer Success Manager zur Seite: Er kann dir sowohl bei Planung und Umsetzung eigener E-Learnings helfen, als auch hochwertige BUY-Angebote für blink.it-Plattformen vermitteln.

Wichtig für die Eigenproduktion: Die Lernplattform

Bei der Eigenproduktion solltest du darauf achten, die vorhandenen Ressourcen zu schonen. Dabei ist vor allem die Wahl der richtigen Lernplattform wichtig: Die Plattform sollte vor allem einfach zu bedienen sein, um Zeit bei der Einarbeitung und Inhaltserstellung zu sparen. Möchtest du auf nichts verzichten, wählst du ein Komplettsystem, das Lernmanagementsystem und Autorentool vereint.

Die Lernplattform blink.it setzt auf einfache Bedienung und intuitive Nutzeroberfläche. Vereinbare jetzt einen Termin für deine kostenlose Demo und starte im Unternehmen mit eigenen E-Learnings.

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