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Mobile Learning in Unternehmen: Was funktioniert in der Praxis? [Studie]

Geschrieben von Laura Evers | Mo, 02.09.2019

Mobiles Lernen verspricht Unternehmen flexible und nachhaltige Weiterbildung, stellt Personaler aber auch vor spezielle Herausforderungen. Eine Studie zeigt, welche das in der Praxis sind – und welche Lösungen wirklich funktionieren.

Wird in deinem Unternehmen schon mobil gelernt, oder ist der Start in naher Zukunft geplant? Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Antwort darauf “Ja” ist, ist sehr hoch. Laut der eLearning Benchmarking Studie “Mobile Learning im praktischen Einsatz” traf das schon 2018 auf rund 70% aller Unternehmen zu – Tendenz steigend.

Die Studie zeigt auch deutlich die drei größten Herausforderungen für Unternehmen:

  1. Hindernisse bei der Einführung
  2. Mobil-kompatible Inhalte
  3. Bereitstellung der Geräte

Herausforderung 1: Hindernisse bei der Einführung von Mobile Learning

Wenn du denkst, dass Bedenken bei der Geschäftsführung oder den Lernenden die größte Blockade für Mobile Learning in Unternehmen sind, liegst du falsch. Die häufigsten Hindernisse für Mobile Learning in Unternehmen sind tatsächlich technischer Natur. Die folgende Grafik zeigt: Oft fehlt die passende Infrastruktur für die Bereitstellung, oder es sind schlicht keine kompatiblen Inhalte für mobiles Lernen verfügbar.

Grafik 1: Unternehmen fehlen vor allem Infrastruktur und passende Lerninhalte für Mobile Learning.

Lösung: Durch die positive Grundstimmung gegenüber mobilem Lernen wird immer weniger Überzeugungsarbeit nötig. Lege den Fokus bei der Einführung von Mobile Learning stattdessen auf eine einfache technologische Lösung und passende Lerninhalte.

Herausforderung 2: Mobil-kompatible Lerninhalte

Mobiles Lernen ist erst in den letzten fünf Jahren zu einem großen Thema für Unternehmen geworden – kein Wunder also, dass bei vielen Unternehmen noch keine passenden Lerninhalte vorhanden sind.

Für mobiles Lernen müssen Inhalte laut Studie vor allem zwei Anforderungen erfüllen:

  1. Lerninhalte brauchen ein responsives Design, das sich problemlos an unterschiedlichste Bildschirmgrößen anpasst.
  2. Damit Inhalte mobil gut erreichbar sind, sollten Lerneinheiten kürzer und Dateien kleiner sein als beim “stationären” Lernen am PC.
Lösung: Unternehmen, die bereits Mobile Learning einsetzen, zeigen, welche Inhalte sich in der Praxis bewähren: Rund 90% setzen WBTs mobil ein. Fast genauso häufig werden Videos genutzt. Mit knapp 80% ist das Quiz auf Platz 3. Diese Top 3 bietet dir eine gute Grundlage für Mobile Learning.

Grafik 2: WBT, Video und Quiz sind mit Abstand die häufigsten mobilen Lerninhalte.

Aber Achtung! WBTs sind insgesamt als Lerntrend schon länger rückläufig! Der Top-Weiterbildungstrend für die nächsten Jahre heißt Blended Learning. Die Kombination aus Online- und Präsenzlernen lässt sich ebenfalls einfach mobil umsetzen – und ist zukunftssicher.

Mehr dazu auf unserer Info-Seite: Blended Learning in der Praxis

Herausforderung 3: Bereitstellung der Geräte

Mobiles Lernen am Smartphone oder Tablet klingt erstmal einfach. Organisatorisch stellt sich aber eine grundlegende Frage: Sollen die Geräte vom Unternehmen bereitgestellt werden, oder nutzen die Lernenden ihre privaten Geräte?

Die Realität bei Unternehmen, die Mobile Learning bereits einsetzen, zeigt: An diesem Punkt herrscht (noch) keine Einigkeit. Die Hälfte stellt Geräte bereit, die andere Hälfte setzt auf BYOD (“bring your own device”).

Grafik 3: Die Hälfte der Unternehmen stellt Geräte bereit, die andere Hälfte nutzt die Geräte der Mitarbeiter.

Lösung: Am kostengünstigsten sind schon vorhandene Privatgeräte. Bereitgestellte Geräte minimieren hingegen Sicherheitsrisiken. Diese Punkte musst du bei der Einführung von Mobile Learning für dein Unternehmen individuell abwägen.

Fazit: Das richtige Tool hilft, Herausforderungen zu meistern

Die Benchmarking Studie zeigt: Mobile Learning etabliert sicher immer flächendeckender in Unternehmen. Für viele der Herausforderungen gibt es bereits Lösungen. Auch innerhalb des Mobile Learnings entwickeln sich schon eigene Trends, die Unternehmen 2019 kennen sollten.

Viele Lösungen sind von einer Entscheidung abhängig: Die Wahl des richtigen Tools. Ein spezialisiertes, modernes Lerntool wie beispielsweise blink.it

  1. kann sich an vorhandene Infrastruktur angliedern oder als Stand-alone-Lösung funktionieren.
  2. lässt dich schnell und einfach mobil-optimierte Inhalte erstellen.
  3. minimiert Risiken durch hohe Datenschutz-Standards.

Teste blink.it jetzt kostenlos und überzeuge dich selbst, wie einfach Mobile Learning sein kann!