Darum sind typische LMS keine gute Software für Blended Learning

6 Min. Lesezeit
Mi, 22.08.2018

Du möchtest mit Blended Learning starten und dein Präsenztraining um Online-Inhalte ergänzen? Dann steht jetzt wahrscheinlich eine Entscheidung an: Welche Software ist geeignet, um dein Training als Blended Learning umzusetzen? Dieser Artikel gibt dir eine Übersicht, welche Kriterien Trainer und Coaches an eine Software für Blended Learning anlegen.

Begriffliche Einordnung: App oder Software für Blended Learning?

Grundsätzlich stehen dir für den E-Learning-Anteil deines Blended Learnings verschiedene Möglichkeiten offen. Hier hilft es, dich zunächst mit den Begriffen für die technische Umsetzung von E-Learning vertraut zu machen: Suchst du eher eine Software für Blended Learning oder eine App?

Das verstehen wir unter “Software”

Eine Software ist ein sehr weit gefasster Begriff, der bei Wikipedia folgendermaßen definiert wird: “Software ist die Gesamtheit von Informationen, die man der Hardware hinzufügen muss, damit ein softwaregesteuertes Gerät für ein definiertes Aufgabenspektrum nutzbar wird.” Lass es uns einfach halten und Software im Zusammenhang mit Blended Learning als die technischen Lösungen, die keine mobile App sind, bezeichnen.

Das verstehen wir unter “App”

Ursprünglich meint der Begriff der App eine spezielle Gattung von Software, nämlich eine Anwendungssoftware. Doch Achtung: Im deutschen Sprachraum verstehen wir darunter meist nur eine mobile App, also eine Anwendung, die wir am Smartphone installieren. Im technischen oder internationalen Kontext kann “App” aber eben auch eine Anwendungssoftware am Computer meinen.

Fazit: Eine Anwendungssoftware, die du nicht im App-Store findest

Diese begriffliche Einordnung kann dir helfen, wenn du dich mit technischen Hinweisen beschäftigst oder bspw. englischsprachige Artikel liest. Für den weiteren Artikel einigen wir uns auf die Definition von “Software” als Anwendungssoftware, die nicht im typischen App-Store zu erwerben ist.

Spezielle Software-Anforderungen im Blended Learning

Die Methode Blended Learning überzeugt: Nachhaltiger Lerneffekt für den Teilnehmer, eine neue Einnahmequelle und gesteigerte Messbarkeit für den Trainer. Bei der Wahl einer Software solltest du die speziellen Anforderungen an Blended Learning beachten. Schließlich hast du dich aus guten Gründen für die Umsetzung eines Blended Learning entschieden – da sollte auch die Software für genau diese Aspekte optimiert sein.

Das bedeutet Blended Learning

Deshalb sollte Software für Blended Learning

Kurze Online-Impulse … eine schnelle und klare Übersicht der Inhalte bieten
Langfristige Begleitung durch den Trainer … für den Trainer bzw. Kurs-Ersteller einfach zu bedienen sein
Verknüpfung von Online- und Offline-Inhalten … eine flexible Anpassung von Inhalten ermöglichen

Eine Blended-Learning-Software sollte eben genau das sein: Eine Software für Blended Learning. Deshalb ist eine klare Inhalts-Übersicht, eine gute Bedienbarkeit und eine flexible Anpassung von Inhalten elementar für das Gelingen deines Trainings oder Coachings.

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Software-Entscheidung für Blended Learning: Fokus auf Bedienbarkeit oder Umfang?

Grundsätzlich kannst du Software für Blended Learning nach folgenden Kriterien beurteilen: Einfacher Bedienbarkeit und hohem Funktionsumfang. Das eine schließt das andere meist aus. So sind klassische Learning-Management-Systeme (LMS) meist Software-Riesen, die in der praktischen Umsetzung eher komplex sind. Eine einfach zu bedienende Software für Blended Learning ist dagegen beschränkt in ihrem Funktionsumfang:

blink.it: Bedienbarkeit vs Umfang bei Software fuer Blended Learning

Entscheide dich bei der Wahl einer Software für Blended Learning für eine hervorragende Bedienbarkeit (blau) ODER für einen hohen Funktionsfumfang (orange).

Der blaue Kreis in der Grafik zeigt Software für Blended Learning, die einfach zu bedienen und anzuwenden ist, aber eher geringen Funktionsumfang mit sich bringt. Der orangefarbene Kreis zeigt dagegen ein typisches LMS: Ein komplexes System, das nicht intuitiv zu bedienen ist, aber umfassende Funktionen mit sich bringt.

Wenn du als Trainer mit Blended Learning startest, solltest du dir zunächst überlegen, was dir wichtiger ist: Bedienbarkeit oder Funktionsfumfang. Die meisten Trainer und Coaches sind Experten in ihre Bereich und haben Teilnehmer, die ebenfalls keine Technik-Experten sind. Beide legen daher tendenziell mehr Wert auf einfache Bedienung.

Die komplexe Blended Learning Software-Lösung: Das Learning-Management-System (LMS)

Betrachten wir zunächst die Lösung im orangefarbenen Kreis. Hier hast du ein klassisches LMS, beispielsweise Moodle. Ein Learning-Management-System ist eine Software, die zwar den Begriff des Lernens im Namen hat, doch eher auf den Begriff “Management” fokussiert ist. Suchst du bei Wikipedia danach, findest du folgende Definition:

Eine Lernplattform bzw. Learning Management System (LMS) ist ein komplexes Content-Management-System, das der Bereitstellung von Lerninhalten und der Organisation von Lernvorgängen dient.

Verglichen mit anderen Software-Lösungen für Blended Learning ist ein LMS also nicht nur komplex, sondern hat einen klaren Fokus auf die pure Bereitstellung von Inhalten. Du kannst dir ein LMS als Postboten vorstellen, der Pakete von A nach B transportiert.

Ein typisches Beispiel, bei denen die Wahl einer Blended-Learning-Software auf ein LMS fällt ist ein klassisches Compliance-Training: Ein großes Unternehmen führt eine neue Regulatorik ein und möchte mit wenig Aufwand alle Mitarbeiter auf denselben Stand bringen. Beliebte Themen sind hier Änderungen im Datenschutz oder in der Arbeitssicherheit. Dazu werden beispielsweise Folien aus Vorträgen eins zu eins in das LMS hochgeladen. Das bedeutet einerseits geringen Aufwand für die Ersteller des Kurses, allerdings auch niedrigen Lerneffekt für die Teilnehmer und kaum Begleitung während des Lernprozesses.

Außerdem sind LMS häufig in großen Unternehmen jahrzehntelang im Einsatz, die inzwischen nur noch aus reiner Gewohnheit noch damit arbeiten. Das Layout ist in solchen LMS längst nicht mehr modern und die Bedienung alles andere als intuitiv, doch die Integration eines neuen, modernen LMS ist häufig mit viel personellem Aufwand und hohen Kosten verbunden.

Die intuitive Blended Learning Software-Lösung: Einfache Bedienung und Anwendung

Im Gegensatz zu einem LMS ist die Software-Lösung im blauen Kreis oben vor allem eins: Einfach.

Und zwar einfach…

  • in der Bedienung für den Kurs-Ersteller
  • in der Anwendung für die Teilnehmer
  • in der Funktionspalette

Einordnung blink.it: Software as a Service

Wir von blink.it verstehen unser Produkt als sogenannte Software as a Service (SaaS). Das bedeutet, dass wir uns um alles technische kümmern – du um die Inhalte. Eine klassische Software dagegen lädst du als Nutzer einmalig herunter und musst diese dann selbstständig installieren, warten usw.. Mit blink.it übernimmst du nur den Teil, für den du Experte bist: Die Inhaltserstellung.

Außerdem kannst du mit der blink.it-Software direkt im System arbeiten. Im LMS dagegen lädst du lediglich fertige Inhalte hoch. Bei blink.it kannst du deine Inhalte gesammelt an einem Ort konzipieren, erstellen und fertig einstellen. Erstelle Quizfragen, schreibe motivierende Texte – und lade bestehende Folien oder Videos als unterstützende Formate hoch.

blink.it: Frau am Tablet und Smartphone daneben: die blinkit Software fuer Blended Learning funktioniert auf vielen Geraeten

Die Software von blink.it ist speziell auf Anforderungen für Blended Learning entwickelt.

Übersicht: LMS versus Software as a Service (SaaS)

Über die Kriterien Bedienbarkeit und Funktionsumfang haben wir jetzt gesprochen. Neben diesen beiden ausschlaggebenden Kriterien kannst du eine Software für Blended Learning auch auf die Aspekte Kosten, Support und Außendarstellung prüfen:

  Klassisches LMS (z. B. moodle) SaaS (z. B. blink.it)
Bedienbarkeit - - - + + +
Funktionsumfang + + + -
Support - - - + + +
Optisches Erscheinungsbild - - - + + +

Zum optischen Erscheinungsbild: Zugegeben, dieser Punkt hängt stark vom Kriterium der Bedienbarkeit ab. Ein chaotisch aufgebautes LMS, bei dem sich weder Trainer, noch Teilnehmer oder Personalentwickler zurechtfinden, wirkt optisch unschön und trägt so zu einer unseriösen Außendarstellung bei.

blink.it: Smartphone und Laptop: Software fuer Blended Learning oder E-Learning funktioniert auf verschiedenen Geraeten

Die blink.it-Software funktioniert ähnlich wie ein LMS, ist aber deutlich einfacher zu bedienen und stark nutzerzentriert.


Eine Faustregel für die Entwickler und Designer von der blink.it-Software:

Ein neuer Nutzer muss innerhalb von 30 Sekunden erfassen können, was er als nächstes tun sollte.

Trifft diese Faustregel nicht zu, taugt die Software für Blended Learning nicht. Das klingt hart, doch Blended Learning lebt davon, dass die Teilnehmer eigenständig – ohne technische Einweisung! – online lernen. Da ist eine einfache Bedienbarkeit im E-Learning-Teil einfach unerlässlich für das gesamte Blended Learning.

Die passende Blended Learning Software finden? Einfach testen!

Seien wir mal ehrlich: Die beste Entscheidung treffen wir aufgrund von persönlicher Erfahrung. Hochglanzmagazine können täuschen, Fachartikel können nicht auf deine persönliche Anforderungen eingehen – am besten testest du selbst, welche Software für dich und dein Blended Learning in Frage kommt.

Manche Software-Lösungen für Blended Learning kannst du selbst nicht oder nur sehr umständlich testen – das erschwert die Entscheidung und wirkt unseriös. Wir möchten mit offenen Karten spielen und dir ermöglichen, einfach und unverbindlich die Software selbst zu prüfen.

Teste jetzt die blink.it-Lösung und fordere deine persönliche Admin-Demo mit einem unserer Experten an. Du erhältst eine kurze Einführung und kannst danach einige Wochen in Ruhe testen, wie die Software für dein Blended Learning funktioniert.

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