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DVDs und CDs haben im Jahr 2019 nur noch bloßen Erinnerungswert.
4 Min. Lesezeit

Training 4.0: Verschrotte deine DVDs und erstelle Online-Kurse!

Corinna Günther
Mo, 14.01.2019

Wer im Jahr 2019 noch DVDs als “Goodie” oder gar als Transfer-Angebot nach dem Seminar verteilt, tut damit niemandem einen Gefallen. Eine nachhaltige Weiterbildung erreichst du nur durch eine langfristige und zielgerichtete Begleitung. Rahme dir jetzt deine Trainings-DVD als Erinnerung ein und verteile zukünftig die Goodies 4.0: Zugänge zu deinem Online-Kurs.

Schon 2010 keine gute Idee: Die Trainings-DVD

Sei ehrlich: Hast du noch DVDs oder sogar CDs von deinen Trainings oder Speakings zuhause herumliegen? Oder setzt sie sogar noch aktiv als Transfer-Angebot ein?

Vor einigen Jahren war es üblich, dass Trainer ihren Teilnehmern im Anschluss an das Seminar eine DVD mitgaben – sozusagen als “Goodie”. Das vorrangige Ziel war oft unklar: Sollte sich der Teilnehmer die Inhalte zuhause tatsächlich ansehen und damit üben? Und falls ja: Wann und wie oft? Meine Vermutung: Viele haben ihre Speakings und Trainings aufgezeichnet, um damit ein zusätzliches Produkt zu verkaufen.

Dass die DVD schon längst kein Alleinstellungsmerkmal (USP) mehr ist, sollte inzwischen klar sein. Doch auch als Transferleistung war sie schon 2010 absolut ungeeignet:

  • Auch wenn dein Name auf der Hülle steht: Die persönliche Bindung zu dir bricht ab, sobald der Teilnehmer das Seminar verlässt.
  • Viele besitzen heute gar kein Laufwerk mehr, um DVDs oder CDs abzuspielen.
  • Selbst mit Laufwerk ist die Hemmschwelle viel zu groß: Wann soll ich die DVD einlegen und wieviel Zeit soll ich dafür einplanen? Es fehlt eine konkrete Anweisung und Begleitung. Wer heute noch eine DVD als Lerntransfer nach dem Seminar einsetzt, belügt sich ganz einfach selbst.

DVDs und CDs haben im Jahr 2019 nur noch bloßen Erinnerungswert.

DVDs und CDs haben im Jahr 2019 nur noch bloßen Erinnerungswert. Oder wie oft schaust du selbst noch DVDs an?

Apropos Nachhaltigkeit: DVDs und DVD-Hüllen bestehen aus Kunststoff. Die meisten Lern-DVDs werden vermutlich nur einmal angesehen und sind dann uninteressant oder verkratzt – und landen auf dem Müll. Ein weiterer guter Grund, von DVDs als “Goodies” Abstand zu nehmen.

"Die Weiterbildungslüge"

Etwa 80% aller Seminare und Trainings scheitern heute am Transfer in die Praxis.

Das meint Dr. Richard Gris, Trainer und Buch-Autor von “Die Weiterbildungslüge”. Ohne Anwendung ist auch der hochwertigste Seminartag nach wenigen Wochen und Monaten eben nur ein einzelner Tag. Wer tatsächliche Veränderung bewirken möchte, muss üben – und das immer wieder und über einen längeren Zeitraum hinweg.

Der Begriff “Weiterbildungslüge” ist bei Seminaren ohne jegliche Transferleistung absolut zutreffen, so hart er auch klingen mag. Fest steht, dass DVDs spätestens im Training 4.0 keine Hilfe mehr sind.

Die effektive Lösung für Lerntransfer: Ein Online-Kurs

Wenn du deine Teilnehmer auch nach dem Seminar Unterstützung bieten möchtest, ist ein Online-Kurs die einfachste und zugleich effektivste Methode. Du kannst darin eigene Inhalte hochladen, neu erstellen und bei Bedarf ganz einfach austauschen. Damit bist du flexibel – im Gegensatz zur DVD, die unbrauchbar wird, wenn der Inhalt veraltet ist.

Du besitzt tatsächlich noch DVDs mit aktuellen Inhalten von dir? Gut, denn die Inhalte kannst du weiter verwerten, auch wenn die Hülle veraltet ist! Baue die Inhalte beispielsweise in einen Online-Kurs ein und erstelle so mit wenig Aufwand ein neues, zeitgemäßes Produkt.

Der klare Vorteil eines Online-Kurses gegenüber der DVD: Die Teilnehmer können viel einfacher darauf zugreifen – beispielsweise per Tablet oder Smartphone schon unterwegs, wenn sie nach dem Seminartag nach hause fahren. Die große Einstiegs-Barriere fällt also komplett weg.

Beachtest du dann noch ein paar Kleinigkeiten, hast du mit sehr wenig Aufwand ein Transfer-Angebot als Goodie erstellt UND hältst den persönlichen Kontakt zum Teilnehmer aufrecht.

5 Tipps zum Erstellen von Online-Kursen als Transfer-Angebot:

  1. Weise deine Teilnehmer noch im Seminar auf das Online-Angebot hin und erkläre, wie sie es nutzen sollten.
  2. Beginne deinen Online-Kurs mit einer persönlichen Begrüßung – am besten per Videobotschaft – und erläutere auch hier, wann und wie deine Teilnehmer mit dem Online-Kurs arbeiten sollen.
  3. Motiviere deine Teilnehmer mit einem exklusiven Zusatz-Angebot, wenn sie das Ende des Kurses erreichen bzw. einen kleinen Test bestehen. Gut geeignet ist beispielsweise ein persönliches Coaching-Gespräch per Telefon mit dir, etwa acht Wochen nach dem Seminar. Die Kosten dafür kannst du im Vorhinein mit deinem Kunden besprechen.
  4. Baue deinen Online-Kurs so auf, dass der Teilnehmer immer wieder kurze Erinnerungen erhält und so langfristig motiviert bleibt.
  5. Halte einzelne Inhalte möglichst kurz und baue immer eine klare Handlungsaufforderung ein: Was genau soll der Teilnehmer im Anschluss für sein eigenes Handeln umsetzen?

Online-Kurs am Tablet, Smartphone oder Laptop.

Per Smartphone, Tablet oder Laptop: Auf einen Online-Kurs kann dein Teilnehmer heutzutage von fast überall ganz einfach zugreifen.

Warum Online-Kurse die Trainings-Goodies 4.0 sind

Mit einem Online-Kurs erstellst du ein zusätzliches Produkt, ohne dein aktuelles Training verändern zu müssen. Natürlich musst du zu Beginn ein paar Stunden oder auch Tage investieren, um einen Kurs so zu erstellen, dass er zu deinem Angebot passt.

Tipp: Beginne klein und halte deinen ersten Kurs wirklich kompakt. So kannst du das neue Angebot ganz in Ruhe testen.

Wenn du für DVDs oder sogar CDs schon einmal Video- oder Tonaufnahmen von dir oder deinem Training gemacht hast: Perfekt! Verwende das Material in deinem Online-Kurs. Vorausgesetzt, der Inhalt ist noch aktuell. Ansonsten kannst du auch ganz einfach ein neues Video-Konzept erstellen.

Ein neues Produkt bedeutet immer auch neue Verkaufsargumente für deine Kunden. Mit einem Online-Kurs bietest du ganz klar eine zusätzliche Leistung, die du in Rechnung stellen kannst. Und das zu Recht: Mit nur einem Kurs hast du gleich mindestens sieben Argumente, warum dein Training zukünftig besser ist.

Ein Online-Kurs ist quasi das Goodie 4.0 für Trainer, Berater und Speaker:

  • Du erhältst ein zusätzliches Verkaufsprodukt.
  • Du verlierst den Kontakt zum Teilnehmer nicht und kannst ihn auch Monate später ganz einfach erreichen.
  • Einmal erstellt, kannst du es beliebig oft verteilen – ohne Nachproduktion wie etwa bei DVDs.
  • Auch die Verteilung selbst ist einfach und von überall aus möglich: Lass dir etwa direkt auf der Messe E-Mail-Adressen geben und lade zu einem Beispiel-Kurs ein!
  • Schon im Verkaufsgespräch kannst du den Online-Kurs zeigen, beispielsweise auf dem Tablet.
  • Steht dein erster Kurs zur Nachbereitung, kannst du nach und nach weitere Kurse ergänzen: Beispielsweise zur Vorbereitung fürs Seminar oder ganz spezifisch zu einzelnen Themen.

Du möchtest gerne mal ausprobieren, wie deine Inhalte in einem Online-Kurs aussehen könnten? Kein Problem! Mach einfach einen unverbindlichen Termin mit einem unserer Experten aus und starte in 15 Minuten unter Anleitung mit deinem ersten Online-Kurs. Viel Spaß dabei!

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