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Neues Lernen: Unternehmenskultur als Basis für Weiterbildung

Mo, 30.12.2019

Möchtest du deine Weiterbildung im Sinne von neuem Lernen optimieren? Im Artikel erfährst du, wie deine Unternehmenskultur die interne Weiterbildung beeinflusst und was du dabei berücksichtigen solltest. Mit wenigen Tricks werden Schulungen noch erfolgreicher!

In Zeiten des digitalen Wandels wächst der Bedarf an neuen Kompetenzen und stetigen Weiterbildungen bei all deinen Mitarbeitern. Damit dein Unternehmen weiterhin erfolgreich bleibt, braucht es eine neue Form der Weiterbildung: das sogenannte neue Lernen. Doch worum geht es dabei eigentlich?

Weiterbildung im Sinne des neuen Lernens besteht nicht mehr aus reinem Frontalunterricht. Die zu vermittelnden Kompetenzen müssen alle Dimensionen deines Unternehmens berücksichtigen. Das heißt: Die Organisation an sich, deine Mitarbeiter und das gesamte Umfeld haben Einfluss auf die Unternehmenskultur – und die Unternehmenskultur hat wiederum Einfluss auf Lernprozesse.

Kurz gesagt: Neues Lernen im Sinne der eigenen Unternehmenskultur ist vor allem im Kontext des digitalen Wandels zu sehen und stellt den Menschen dabei in den Fokus: Kompetenzen sollen individualisiert vermittelt werden und müssen gleichzeitig zu den eigenen Unternehmenszielen passen.

Die Vorteile von neuem Lernen im Überblick:

  • Deine Mitarbeiter motivieren sich selbst durch die selbstbestimmte und individuelle Weiterbildung.
  • Dieser frei gewählte Lernprozess setzt noch spezifischer an den Bedarf deiner Mitarbeiter an.
  • Du als Führungskraft oder Personalentwickler erhältst eine veränderte Aufgabe, indem du den individuellen Lernprozess deiner Mitarbeiter unterstützt, und nicht mehr explizit bestimmst.

Neues Lernen: welche Aufgaben muss Weiterbildung erfüllen?

Moderne Lernkonzepte fokussieren sich auf die individuelle Förderung deiner Mitarbeiter und streben die Qualifikation für künftige Aufgaben an. Mit dem digitalen Wandel müssen deine Mitarbeiter neue Rollen einnehmen und vor allem ihre Digitalkompetenz ausweiten. Die Ziele deiner Weiterbildung ergeben sich vor allem aus deinen Unternehmenszielen – deshalb müssen diese im ersten Schritt festgelegt werden!

Zielführende Weiterbildung setzt da an, wo deine Mitarbeiter alleine nicht mehr weiter kommen. Die Kompetenzentwicklung muss individuell und situativ an den Workflow deiner Mitarbeiter angepasst sein. Wissen muss genau dann verfügbar sein, wenn es gebraucht wird – statt erst Monate später in einer Schulung!

Fördere individuelles Lernen deiner Mitarbeiter

Grundlage dafür dieses neue Lernen ist ein Ort, auf den alle Mitarbeiter zugreifen können, um an die benötigten Information zu gelangen.

1. Akute Probleme durch Nachschlagen lösen

  • Erstelle eine Art Wiki für häufige Fragen, die während der Arbeit auftreten und deine Mitarbeiter von ihrer Arbeit abhalten. Hierfür eignen sich vor allem kurze Lerneinheiten, z. B. in Form von Microlearning.
  • Für komplexere Probleme kannst du einen Hilfechat einrichten. So können sich deine Mitarbeiter gegenseitig durch User Generated Content unterstützen.

2. Fördere individuelle Weiterbildung zu konkreten Themen

  • Wissbegierige Mitarbeiter brauchen viel Input, damit sie sich in ihren Kompetenzen verbessern. Dafür kannst du z. B. Online-Kurse anbieten, die deine Mitarbeiter frei wählen dürfen.
  • Für Themen, die für alle Mitarbeiter relevant sind, kannst du gemeinsame Kurse anbieten, welche durch frei wählbare Online-Angebote ergänzt werden. Blended Learning ist hierfür ein geeignetes Format.

3. Biete die Möglichkeit, sich selbst zu testen

  • Gib deinen Führungskräften eine neue Aufgabe und mache sie zu Unterstützern deiner Mitarbeiter, die ihnen dabei helfen sollen, eigene Lernziele zu definieren und zu erreichen. Ermögliche deinen Mitarbeitern durch Feedbackbögen eine zusätzliche Reflexion ihres Lernstandes.
  • Mache die Ergebnisse deiner Weiterbildungsmaßnahmen durch Feedback und regelmäßigen Auswertungen messbar. So garantierst du, dass jede Maßnahme zu den Bedürfnissen deiner Mitarbeiter passt und gleichzeitig gemäß deiner Unternehmenskultur umgesetzt wird.

Neues Lernen verändert somit nicht nur den Lernprozess an sich. Die Art, wie HR-Verantwortliche und Mitarbeiter denken und handeln, verändert sich ebenfalls. Der gesamte Lernprozess wird individueller und strebt die Förderung eines jeden Einzelnen an. Denn: Die leitende Unternehmenskultur und die damit verbundenen Ziele haben Einfluss, wie Lernprozesse ablaufen und in welche Richtung sie gehen sollten.


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