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blink.it: In 4 Steps vom langweiligen Onlinekurs zum erfolgreichen Highlight
5 Min. Lesezeit

In 4 Steps vom langweiligen Onlinekurs zum erfolgreichen Highlight

Mi, 06.05.2020

Viele Trainer und Coaches fragen uns immer wieder: “Wie kann ich meine Kurse noch ansprechender gestalten, damit meine Teilnehmer diese auch wirklich bis zum Ende bearbeiten?” Im Artikel beantworten wir diese Frage und geben dir 4 Tipps für die Gestaltung richtig guter Onlinekurse!

Als Trainer kennst du das wahrscheinlich: Du hast einen neuen Onlinekurs für deine Teilnehmer zusammengestellt und bist von den Inhalten überzeugt. Aber irgendwie macht nur die Hälfte der Teilnehmer mit und du merkst, dass die Teilnehmer nur halbherzig bei der Sache sind. Doch wie kannst du das ändern?

Erfolgreiche Kurse beginnen bei dir!

Du bist das Fundament deines Trainingsangebots. Frage dich daher selbst: Habe ich überhaupt Spaß an der Bearbeitung meiner Kurse? Bin ich motiviert, den Kurs zu beenden? Habe ich etwas Neues gelernt? Du musst von deinen eigenen Inhalten und deinem Konzept überzeugt sein, um auch andere dafür zu begeistern!

“Wenn du keine Lust hast, deine eigenen Kurse noch einmal anzuschauen, werden es deine Teilnehmer auch nicht haben” – Claudia, Onlinekurs-Expertin bei blink.it

Für deine Teilnehmer ist außerdem besonders wichtig, den Sinn und Zweck deines Kurses von Anfang an zu kennen. Wenn du deine Kursversprechen und Ziele einhältst, sind auch die Kursteilnehmer zufrieden und empfehlen dich gern weiter.

Aber was zeichnet denn jetzt erfolgreiche Onlinekurse aus?

Die Antwort ist einfach: Es sind die begeisterten Teilnehmer, die deine Kurse bis zum Ende durcharbeiten. Diese sollen während des gesamten Kurses das Gefühl haben, dass dein Kurs sie persönlich oder beruflich weitergebracht hat und sie wirklich etwas lernen konnten. Doch wie erreichst du das? Mit den folgenden Tricks begeisterst du deine Teilnehmer für deine Lerninhalte – vorab zeigen wir dir aber noch, wie dein Kurs besser nicht aussehen sollte.

Lesetipp: Im Blog haben wir außerdem eine passende Studie für dich zusammengefasst: Mit diesen Faktoren motivierst du Teilnehmer im Online-Kurs.

Beispiel: Wie dein Kurs NICHT aussehen sollte

Dein Kurs enthält zwar alle wichtigen Inhalte, sieht dabei aber wenig ansprechend aus. // Quelle: blink.it

Dein Kurs enthält zwar alle wichtigen Inhalte, sieht dabei aber wenig ansprechend aus. // Quelle: blink.it

In diesem Beispielkurs auf der blink.it-Plattform sind alle wichtigen Inhalte angelegt. Allerdings ist der Kurs optisch eher eintönig und die Vorschau verrät wenig über den Inhalt. Außerdem ist keine klare Struktur zu erkennen, die den Teilnehmern sagt, was als nächstes kommt und wo sie mit ihrem Lernfortschritt aktuell stehen. Viele Textinhalte wirken zudem eher demotivierend – es fehlt an Abwechslung, um die Aufmerksamkeit zu halten oder die Teilnehmer neugierig zu machen.

Diesen Kurs wollen wir jetzt im nächsten Schritt optimieren! Mit diesen 4 Tipps werden deine Kurse gut strukturiert und auch optisch schön:

Schritt 1: Mach den Nutzen für deine Teilnehmer klar
Schritt 2: Erstelle eine klare Kurs- Struktur für deine Inhalte
Schritt 3: Biete den Teilnehmern abwechslungsreiche Inhalte
Schritt 4: Werte deinen Kurs auch optisch auf

4 Tipps für ansprechende und gut strukturierte Onlinekurse

  1. Mache den Nutzen klar!

  • Kommuniziere von Anfang an das Ziel deines Onlinekurses und den Nutzen für die Teilnehmer. Was erwartet dich? Wie ist der Kurs aufgebaut? Was ist das konkrete Ziel?
  • Am besten wiederholst du dieses Ziel am Anfang eines jeden neuen “Kapitels” oder Lernabschnitts, um die Teilnehmer an das Gesamtziel zu erinnern.
  • Bringe Persönlichkeit mit in den Kurs und sende deinen Teilnehmern diese Botschaft in Form eines kurzen Videos. Einfache Selfie-Videos sind schnell produziert und bauen zusätzlich Nähe auf. Im Präsenzkurs würdest du deine Teilnehmer zu Beginn ja ebenfalls kurz begrüßen und den Inhalt der Veranstaltung erklären.
  • Sprich deine Teilnehmer mit direkter Sprache an, bestenfalls in der Du-Form (außer, es ist vom Teilnehmer oder Kunden explizit anders gewünscht). Persönliche Ansprache ist zusätzlich motivierend!
Lesetipp: Du möchtest deine Kursteilnehmer zum Mitmachen bewegen? Meine Kollegin Corinna hat bereits 7 einfache Tipps für aktive Teilnehmer im Blended Learning für dich erarbeitet.

  2. Entwickle eine klare Struktur!

  • Überlege dir einen sinnvollen “Ablaufplan” für deinen Onlinekurs. Anhand deines Plans baust du deinen Kurs anschließend auch auf.
  • Teilnehmer müssen von Anfang an abgeholt werden und sie möchten bis zum Ende des Kurses wissen, wo sie aktuell stehen.
  • Teile deine Lerninhalte idealerweise in mehrere “Kapitel” oder Lerneinheiten auf, um deinen Teilnehmern die Struktur zu verdeutlichen.
  • Gib ihnen das Gefühl, gut durch den Kurs begleitet zu werden! Ein virtueller Fahrplan hilft dabei, die jeweilige Etappe hervorzuheben.

Erstelle einen “Fahrplan” und zeige deinen Teilnehmern, wo sie sich aktuell befinden. // Quelle: blink.it

Erstelle einen “Fahrplan” und zeige deinen Teilnehmern, wo sie sich aktuell befinden. // Quelle: blink.it

  3. Biete abwechslungsreiche Inhalte

Gestalte abwechslungsreiche Inhalte und spiele mit Formaten, die auch verschiedene Lerntypen ansprechen – denn jeder Mensch lernt unterschiedlich:

  • Visuelle Lerner brauchen Bilder und Zahlen in Form von Diagrammen, Skizzen, Mindmaps oder Grafiken.
  • Kommunikative Lerner mögen den direkten Austausch mit Anderen. Eine Kommentar- oder Chatfunktion im Kurs für Fragen und Ideen eignet sich besonders gut.
  • Auditive Lerner können gut mit Videos oder Podcasts lernen. Biete also auch hier abwechslungsreiche Inhalte mit Ton zum Anhören.
  • Haptische Lerner wenden Lerninhalte direkt an. Mache Übungsaufgaben, biete Downloadmaterial wie Checklisten und Reflexionsbögen zum Ausfüllen.
  • Für alle Lerntypen ist es wichtig, dass sie dir gut folgen können, dafür eignen sich vor allem kurzen Lerneinheiten im Microlearning-Stil.
Tipp: Passend zu den verschiedenen Lerntypen, gibt es unterschiedliche Methoden – in unserem rocket pack haben wir 40 Best-Practice-Methoden für dich zusammengestellt.

Mehr über das rocket pack erfahren

  4. Werte deinen Kurs optisch auf!

Kommen wir zum schönsten und letzten Tipp, denn die Optik entscheidet mit!

  • Finde deinen roten Faden und schaffe ein Wiedererkennungsmerkmal, egal ob es dein Farbkonzept oder kleine Grafiken sind – Hauptsache deine Teilnehmer denken sofort an dich!
  • Drehe deine Videos beispielsweise vor einem markanten Hintergrund, vielleicht in einer schönen Farbe oder mit deinem Logo drauf. Der Hintergrund sollte allerdings nicht zu unruhig sein, um deine Teilnehmer nicht vom Inhalt abzulenken.
  • Gestalte für die einzelnen Lerninhalte schöne Thumbnails (Vorschaubilder), die Lust auf die dahinterliegenden Inhalte machen.
  • Um eigene Logos, Designs und Grafiken zu erstellen, empfiehlt unsere Expertin Claudia das Tool “Canva”!
  • Setze auf weniger Text und gestalte die Lerneinheiten so kurz wie möglich. Nutze beispielsweise kostenlose Stockphotos von Pexels, Emojis oder Font-Icons, um deine Inhalte noch abwechslungsreicher zu gestalten.
Tipp: Möchtest du auf deiner blink.it-Plattform auch mit Smileys und Emojis arbeiten? Auf der Seite smileybedeutung.com kannst du die verschiedenen Emojis, die du von Whatsapp und Co. kennst, ganz einfach kopieren und in deinem Kurs einfügen! Das funktioniert in den Kurstiteln, bei den einzelnen Blinks und sogar in den Kapitelkacheln (siehe Beispiel).

Beispiel: Wie dein Kurs am Ende aussehen kann

Auch bei der Kursgestaltung sollte der rote Faden erkennbar sein. // Quelle: blink.it

Auch bei der Kursgestaltung sollte der rote Faden erkennbar sein. // Quelle: blink.it

So sieht unser Kurs nach der Überarbeitung aus:

Schritt 1: Den Nutzen des Kurses erfahren die Teilnehmer jetzt in einem Begrüßungsvideo. Im Video lernen sie auch die Trainerin kennen und werden zur Mitarbeit im Kurs motiviert.

Schritt 2: Wir haben einen “Fahrplan” erstellt und Kapitel hinzugefügt, um die Inhalte zu strukturieren. Die Kapitel können die Teilnehmer einzeln öffnen und schließen – das macht den Kurs übersichtlicher.

Schritt 3: Die vielen Texte haben wir durch Videos und Bilder ersetzt, um den Teilnehmern mehr Abwechslung zu bieten.

Schritt 4: Zuletzt haben wir Vorschaubilder hinzugefügt, die zum jeweiligen Inhalt passen. Kleine Emojis machen den Kurs bunter und lockerer.


Tada – unser Kurs ist fertig! Wie du siehst, gibt es einige ganz einfache Tricks, wie deine Kurse noch ansprechender für deine Teilnehmer gestalten kannst. Mit ein paar kleinen Änderungen wirst du schnell merken, dass deine Kurse noch besser ankommen.

Möchtest du diese Tricks direkt bei deinem eigenen Onlinekurs anwenden, hast aber noch nicht die passende Plattform gefunden? Dann teste blink.it in einer kostenlosen Admin-Demo und überzeuge dich selbst von der intuitiven Bedienung und den vielen Möglichkeiten, deine Kurse auch optisch schön zu gestalten!

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