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4 Min. Lesezeit

Interview mit SNIPES: “So wird die Lern-Plattform zur Fun-Plattform!”

Laura Evers
Mi, 31.07.2019

Eine gute Lernplattform lebt von zweierlei: Guten Inhalten und der Motivation der Teilnehmer! Nico Adorf und Hendrik Hinsken von SNIPES verraten, wie diese beiden Herzstücke im SNIPES-Campus verbunden werden – und warum eine gute Lernplattform ein Teil der Unternehmenskultur ist.

nico_hendrik_snipes_blinkitZur Person: Gemeinsam sind Hendrik Hinsken und Nico Adorf für das Training & Development Department bei SNIPES verantwortlich.

Ihr SNIPES-Campus wird jeden Monat in insgesamt 9 Ländern von mehr als tausend Mitarbeitern aktiv genutzt.


Seit über einem Jahr gibt es den SNIPES Campus. Welche Formate und Inhalte bietet ihr euren Mitarbeitern dort?

Die Plattform wird quasi für alles genutzt: Wir haben klassische E-Learning-Inhalte, in denen sich unsere Leute eigenständig weiterbilden können. Gleichzeitig nutzen wir aber auch Blended Learning, insbesondere im Bereich Customer Service. Die Inhalte sind dabei ganz verschieden: Wir haben einige Pflichtkurse – zum Beispiel das Onboarding – aber größtenteils freiwillige Kurse.

Dazu haben wir einen Eventbereich, wo wir unsere Veranstaltungen bewerben und News zu den neuesten Kampagnen oder Produkten präsentieren. Es ist tatsächlich eine Plattform geworden, bei der wir einerseits vielfältigen Lerncontent anbieten, andererseits auch einen Entertainment-Bereich.

Das klingt spannend! Warum habt ihr euch bei diesem Konzept für eine Lernplattform von blink.it entschieden?

Ausschlaggebend war, dass wir mit blink.it nicht an externe Partner gebunden sind und wirklich unseren Content so schnell wie möglich selbst kreieren und flexibel unsere Kurse erstellen können.

Wir können Videos drehen, PDFs nutzen und Powerpoints hochladen – also alle die Inhalte nutzen, die wir sowieso in unserer täglichen Arbeit haben. Da ist blink.it genau das, was wir brauchen, um agil und schnell mit unseren Leuten zu kommunizieren.

Euer größter Kurs ist der Onboarding-Kurs für neue Mitarbeiter. Warum habt ihr die Einarbeitung in den digitalen CAMPUS verlegt?

SNIPES wächst unglaublich schnell. Da ist es normalerweise unerlässlich, dem Management in unseren Stores mehrmal wöchentlich Onboarding-Gespräche aufzutragen, die einige Zeit dauern würden. Also wollten wir allen Mitarbeitern und deren Führungskräften das daily business vereinfachen.

Aus diesem Grund haben wir den Onbording Kurs und verschiedene Einarbeitungsfahrpläne konzipiert, die mit einer kleinen Lernerfolgskontrolle am Ende abgeschlossen werden. So können wir so schnell wie möglich das gleiche Wissen transportieren und uns rechtlich absichern, dass alle Mitarbeiter über wichtige Themen aufgeklärt wurden.

snipes_campus_onboarding

Einblick in den SNIPES Campus: Neben dem verpflichtenden Onboarding-Kurs (siehe Bild) werden auch viele freiwillige Inhalte angeboten.

In den Kursen stellt ihr viele Inhalte in Videos bereit. Warum nutzt ihr ausgerechnet dieses Format?

Anfang wurden in den Kursen noch viele PDFs und Powerpoint-Präsentationen genutzt. Unsere sehr junge Zielgruppe ist es aber gewohnt, Lerninhalte etwas anders präsentiert zu bekommen.

Durch Auswertung der Kurse haben wir schnell gemerkt, dass alles, was mit Videomaterial hinterlegt ist, viel besser angenommen wird. Deswegen haben wir unsere Strategie sofort überdacht und arbeiten seitdem stark audio-visuell und reduzieren den Textanteil auf das absolute Minimum.

Jetzt, wo wir unsere Inhalte an unsere Mitarbeiter angepasst haben, sehen wir auch, dass der Campus viel aktiver genutzt wird als am Anfang! Sogar so aktiv, dass einige Mitarbeiter anfangen, von sich aus an Video Material wie z.B. Produktschulungen zu erstellen, den wir nach sorgfältiger Überprüfung auch im Campus hochladen. So kreieren die Nutzer selbst Content – und das ohne Zwang, nur aus Spaß! Für uns eine absolute Win-Win-Situation!

Mit Videos haben wir noch einen anderen Vorteil: Wenn wir bei unseren Analysen oder bei Meetings auf ein besonderes Thema aufmerksam werden, können wir schnell und flexibel reagieren. Wir erstellen ein Konzept, drehen einen Kurzclip, machen daraus ein Tutorial und schicken es zeitnah auf die Endgeräte unserer Mitarbeiter in ganz Europa. Dieser Prozess kann innerhalb von wenigen Tagen durchlaufen werden.

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Neben den Pflichtkursen bietet ihr ja auch viele freiwillige Lerninhalte. Wie motiviert ihr eure Mitarbeiter, aktiv an diesen freiwilligen Kursen teilzunehmen?

Zum einen sind wir der Überzeugung, dass die Plattform auch Spaß bringen soll, also dass wir auch Entertainment drin haben und so Anreize schaffen, regelmäßig auf die Plattform zu schauen. Im Entertainment-Bereich gibt es gibt es beispielsweise Infos zu Veranstaltungen die von SNIPES gesponsert werden, oder auch gerne neue coole Produktvideos, die wir in Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus der Branche produzieren. Sind unsere Mitarbeiter erstmal regelmäßig auf dem Campus unterwegs, beschäftigen sie sich auch ganz automatisch mit den freiwilligen Lerninhalten.

Zum anderen zeigen wir ganz transparent, wie der Karriereweg bei SNIPES über den Campus aussehen kann: Wir betonen in den Pflichtkursen, dass Eigeninitivative belohnt wird – mit vielfältigen Aufstiegsmöglichkeiten. Jeder, der Lust hat, etwas zu lernen, darf lernen!

Wir sind auch sehr daran interessiert, regelmäßig neuen Content zu bringen und die Plattform immer up-to-date zu halten. Die neuen Mitarbeiter werden mit dem Campus groß: Es wird für die neuen Leute direkt ganz natürlich, damit zu arbeiten.

Das E-Learning-Konzept von SNIPES mit blink.it

Aufbau des SNIPES Campus bei blink.it

Neue Mitarbeiter wissen also von Anfang an, dass es den Campus und einige Pflichtkurse gibt – Wie führt ihr sie dann praktisch in die Lernplattform ein?

Das ist ganz einfach: Unsere Mitarbeiterdaten werden bei blink.it täglich synchronisiert. Dadurch erhält der Mitarbeiter schon vor seinem ersten Arbeitstag eine Einladungsmail für den Campus.

Der Einstieg ist ein Willkommenskurs mit kurzen Video-Tutorials zur Plattform und wie blink.it direkt auf dem Startbildschirm am Smartphone wie eine App gespeichert werden kann. Die Pflichtkurse sind quasi wie ein Videospiel aufgebaut, bei dem man sich von Level zu Level vor-arbeitet, um am Ende ein Zertifikat von seinem Store Manager zu erhalten.

In den ersten Arbeitstagen unterstützen natürlich auch die Kollegen vor Ort in den Stores und wir im T&D Department, falls unsere neuen Mitarbeiter Rückfragen zu den Kursen oder der Handhabung haben. Generell gilt: Unsere E-Learning Plattform gehört einfach zur Unternehmenskultur!

Vielen Dank für das Interview, Nico und Hendrik!


Fazit: Kenne deine Mitarbeiter! Um sie für eine Lernplattform zu begeistern, müssen die Inhalte auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Ein vielfältiges Angebot und das richtige Format tragen maßgeblich zum Erfolg von E-Learning und Blended Learning in Unternehmen bei.

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