Direkt selbst testen
3 Min. Lesezeit

Trainer Normen Ulbrich: Blended Learning ist mein Werkzeug

Corinna Günther
Mo, 16.07.2018

Normen Ulbrich ist Trainer in der Personalentwicklung und arbeitet erfolgreich mit dem Konzept Blended Learning. Im Video-Interview per Webcam erzählt er von anfänglichen Schwierigkeiten bei der Errichtung seiner Online-Akademie. Außerdem argumentiert er, wie Online-Impulse sein Training so wertvoll machen und warum bei Blended Learning alle Beteiligten nur gewinnen können.

Als Experte für hochwertiges Training ist Normen Ulbrich von imnu Personalentwicklung seit vielen Jahren erfolgreich. Wir haben ihn deshalb in einem kurzen Interview per Video-Übertragung gefragt, was genau sein Erfolgsrezept ist. Seine Antwort: Die Teilnehmer auch nach dem Training nicht sich selbst zu überlassen, sondern mit regelmäßigen Online-Impulsen weiter zu begleiten.

“Früher hatte ich zu konkrete Vorstellungen von einer Lern-App”

Wie genau ist Normen auf die Idee gekommen, Online-Impulse als Erweiterung zu seinem hauptsächlichen Training zu verwenden? Vor etwa vier Jahren hatte er ganz konkrete Vorstellungen von einer eigenen App, erklärt Normen im Interview. Die Idee war da, doch nach einigen Anfragen bei App-Entwicklern merkte er, dass zum einen die Kosten sehr hoch gewesen wären – und zum anderen die App selbst bei immens großen Ausgaben noch immer nicht all seine Vorstellungen erfüllt hätte.

Normens Idee: Die Teilnehmer seines Trainings zum einen zwischen den einzelnen Präsenzveranstaltungen schnell und einfach mit kurzen Lernimpulsen aktivieren zu können. Und sie zum anderen auch nach der letzten Veranstaltung noch weiter begleiten zu können, einfach den Kontakt zu verfestigen.

Blended Learning heißt dieser Grundgedanke, zwei unterschiedliche Lernformen (online und Präsenz) zu verzahnen und so dem Lernprozess mehr Wert und Nachhaltigkeit zu verschaffen.

Mehr über Blended Learning erfahren

Letztendlich stieß Normen per Zufall auf das Angebot von blink.it und merkte sofort, dass er mit dieser Grundidee nicht alleine war. “Innerhalb von zwei Wochen war meine Idee dann umgesetzt”, so Normen über die Entstehung seiner Lernimpulse.

Schau dir Normens Antwort auf die Frage nach der Entstehungsgeschichte seines Blended Learning direkt im Video an! Ein Hinweis nur an dieser Stelle: Die Bildqualität ist leider nicht sehr hoch, da das Interview per Video-Telefonie aufgenommen wurde. Die inhaltliche Qualität überzeugt jedoch – und die war uns an dieser Stelle einfach wichtiger.

Darum funktioniert Blended Learning in Personal-Trainings

Blended Learning heißt grundsätzlich nur, zwei Lernformen sinnvoll miteinander zu verzahnen. In der Praxis sind das fast immer klassische Präsenzveranstaltungen auf der einen und E-Learning mit einer Online-Plattform auf der anderen Seite.

Im Fall von imnu Personalentwicklung setzt Normen Ulbrich Blended Learning in Form von kurzen Lernimpulsen um, die er im Abstand von drei bis vier Wochen automatisch und gezielt für seine Trainings-Teilnehmer freigibt. Die Vorteile von dieser Lernmethode fasst Normen folgendermaßen zusammen:

Blended Learning überzeugt mich, weil es mir die Möglichkeit gibt, unabhängig von meiner Anwesenheit weiter an dem Thema, für das ich begonnen habe, die Teilnehmer zu begeistern, dran zu bleiben.

Dabei zu sein ohne da zu sein – so könnte man den E-Learning-Teil von Blended Learning auch beschreiben. Normen kann seinen Kursteilnehmer und Kunden ein hohes Maß an Unterstützung bieten, ohne selbst vor Ort zu sein. Dadurch spart er langfristig viel Zeit, sowohl bei sich selbst als auch bei seinen Teilnehmern.

“Von Blended Learning profitieren Teilnehmer, Kunde und Trainer”

Normen Ulbrich ist überzeugt: Mit dem Konzept von Blended Learning gewinnen alle Beteiligten, und zwar nicht nur was die Zeitersparnis angeht:

  • “Für die Teilnehmer ist es einfacher, in ihrem ganz normalen Wahnsinn – an den sie nach den Trainings ja immer wieder zurückkehren – trotzdem am Ball zu bleiben.”
  • “Für den Kunden ist es gut, weil er wenig Aufwand hat – also nahezu Null”
  • “Für mich als Trainer ist es gut, weil ich eine hohe Qualität bieten kann, weil ich die Teilnehmer ja weiter betreue, obwohl ich gar nicht vor Ort bin”

Die Herausforderung dabei sei eben nur, den ersten Schritt zu wagen. Traut euch mehr! – so Normens Appell an seine Trainer-Kollegen. Blended Learning sei eine Investition wie jede andere auch und dafür müsse man zu Beginn eben auch mal etwas wagen und Ressourcen einsetzen.

“Als Trainer hab ich mit Blended Learning viel Spielraum”

Im Interview beschreibt Normen Blended Learning immer wieder als “Werkzeug” für ihn als Trainer. Dieses sprachliche Bild funktioniert sehr gut, denn genau wie ein Hammer oder eine Schere ist Blended Learning nur dann zielführend, wenn es richtig und auch konsequent benutzt wird.

Einmal begonnen, wird Blended Learning nach der Erfahrung von Normen immer mehr zu seinem persönlichen Spielraum: Sobald ein gewisses Portfolio an Online-Inhalten vorhanden ist, kannst du als Trainer damit frei spielen und beispielsweise bei Zeitknappheit in der Präsenzveranstaltung spontan Module in die Online-Begleitung verschieben. Schwierigkeiten mit Blended Learning gebe es also eigentlich nur ganz zu Beginn der Umstellung.

Dabei erinnert sich Normen an seine anfänglichen Maßnahmen – es braucht eben Zeit, bis man sich in ein neues Trainingskonzept eingearbeitet hat. Dabei habe ihm der Video-Workshop (“rocketday”) von blink.it sehr geholfen und er profitiere noch heute von den Tipps dieser Veranstaltung.

Zum blink.it rocketday: Bei diesem Ein-Tages-Workshop geht es vor allem um die Verwendung von Videos in der eigenen Online-Begleitung. Die Plattform selbst ist bei blink.it so einfach konzipiert, dass weder Trainer noch Kursteilnehmer eine technische Einführung brauchen.

Das komplette Video-Interview mit Normen kannst du dir in dieser Playlist ansehen:


Du hast eine ähnliche Idee wie Normen und willst auf der Basis von Blended Learning das nächste Level deines Trainings erreichen? Dann schau dir unseren Leitfaden an, den wir genau dafür entworfen haben. Denn eins ist klar: Der erste Schritt ist immer der schwerste.

Deshalb haben wir unsere Erfahrung mit Trainern wie Normen Ulbrich im Leitfaden für Blended Learning gesammelt und auf 9 einfache Schritte zusammengefasst. Wann wagst du den ersten Schritt?

Mit dem Leitfaden für Blended Learning können Trainer in 9 Schritten durchstarten

Kostenloser Leitfaden

Blended Learning

Von der Zielsetzung über Inhaltserstellung, Call-to-Actions und Methoden: Verbessere dein Training und erstelle mit 9 Schritten dein Blended-Learning-Konzept! 

Jetzt Leitfaden erhalten

Blog abonnieren

Keine Kommentare vorhanden

Schreib uns, was du über den Artikel denkst!