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blink.it: MOOC in der Weiterbildung – Definition und Einsatzfelder
1 Min. Lesezeit

MOOC in der Weiterbildung – Definition und Einsatzfelder

Judith Forchheim
Mo, 16.11.2020

Was ist eigentlich ein MOOC? In der Weiterbildung taucht diese Abkürzung immer wieder auf. Im heutigen Artikel klären wir alle wichtigen Fragen und zeigen dir, welche Arten von MOOCs es gibt:

MOOC: Begriffsdefinition

MOOC steht für “Massive Open Online Course”. Der Begriff leitet sich folgendermaßen ab:

  • Massive = bezieht sich auf die massive Teilnehmergröße im Online-Kurs von oft mehr als 100 Kursteilnehmern.
  • Open = bedeutet, dass die Kurse oft kostenfrei und ohne Zulassungsbeschränkung – also “offen” – angeboten werden.
  • Online = besagt, dass der Kurs nur online stattfindet und somit ortsunabhängig stattfindet und zentral abrufbar ist.
  • Course = definiert den Kurs als in sich abgeschlossene Veranstaltung mit festem Start- und Endzeitpunkt.

Das heißt: In der Regel sind MOOCS Online-Kurse mit sehr großen Teilnehmerzahlen, die meist über mehrere Wochen stattfinden und oftmals komplett kostenlos sind. Ursprünglich wurden sie in amerikanischen Universitäten eingeführt, um möglichst viele Studenten mit Wissen in Form von Videos, Literaturempfehlungen oder ergänzenden Skripten zu versorgen.

MOOCs bringen ganz eigene Vor- und Nachteile mit sich:

Vorteile von MOOCs Nachteile von MOOCs

Für Teilnehmer meistens kostenlos

Finden ortsunabhängig und relativ zeitlich flexibel statt

Kursleiter können den Lernverlauf ihrer Teilnehmer nachverfolgen

Wenig individuelle Teilnehmerbetreuung

Relativ hohe Abbrecherquote, da die Teilnahme nicht verbindlich ist

Keine einheitliche Regelung für Abschlüsse mit Zertifikaten

Mittlerweile werden MOOCs in allen möglichen Bereichen eingesetzt und sind somit eine gute Anlaufstelle, um das eigene Wissen auszubauen. Auch in einigen Unternehmen gibt es MOOCs, welche Mitarbeitern alle Fragen rund um den eigenen Arbeitsplatz beantworten sollen. Daraus haben sich im Laufe der Zeit auch einige Differenzierungen gebildet, zum Beispiel: cMOOC, xMOOC, bMOOC und smMOOC.

Fazit: Massive Open Online Course in der Praxis

MOOCs können sehr unterschiedlich aussehen und für alle möglichen Bereiche eingesetzt werden. Grundsätzlich eignen sich MOOCs am besten für große Einrichtungen wie Universitäten, die viele Kursteilnehmer auf einmal betreuen.

Da bei MOOCs die Betreuung der Teilnehmer nur gering ausfallen kann, entscheiden sich die meisten Unternehmen und kleinere Einrichtungen für andere Kurs-Lösungen: In geschlossenen Online-Kursen mit geringeren Teilnehmerzahlen können Einzelne individueller betreut werden und haben dadurch eine höhere Erfolgsquote.


MOOC ist nur eine von vielen Abkürzungen in der Welt der Weiterbildung. Folgende Begriffsdefinitionen findest du bereits in unserem Blog:

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