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Soft Skills wie Kreativität, Teamfähigkeit und analytisches Denken sind wichtig, um Unternehmen in der Arbeitswelt 4.0 effektiv voran zu bringen.
5 Min. Lesezeit

Top 5 Soft Skills in Unternehmen: Kreativität kann erlernt werden!

Laura Evers
Mi, 12.06.2019

Fachliche Kompetenz ist nicht alles! Erst durch Soft Skills werden Mitarbeiter zu einem echten Gewinn für dein Unternehmen. Wir verraten, welche fünf Soft Skills in Unternehmen besonders wichtig sind – und wie Mitarbeiter sie sich am besten aneignen.

Soft Skills in Unternehmen bestimmen, zusammen mit den Hard Skills, den beruflichen Erfolg und damit oft den Erfolg deines ganzen Unternehmens. Zu den außerfachlichen Kompetenzen zählen:

  • persönliche Kompetenzen wie Selbstvertrauen,
  • soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit,
  • methodische Kompetenzen wie Selbstorganisation.

Wir stellen dir im Folgenden die Top 5 Soft Skills in Unternehmen vor, die wichtig sind, um wirklich erfolgreich zu sein – und erklären, wie du deinen Mitarbeitern diese wichtigen Soft Skills vermittelst.

Das sind die Top 5 der Soft Skills in Unternehmen

Im Rahmen des Workplace Learning Report 2019 hat LinkedIn weltweit Daten analysiert, um die wichtigsten Hard- und Soft Skills in Unternehmen herauszufinden. Während die wichtigen Hard Skills natürlich stark von Branche und Arbeitsbereich abhängen, sind folgende fünf Soft Skills in Unternehmen in allen Bereichen wichtig:

  1. Kreativität
  2. Überzeugungskraft
  3. Analytisches Denken
  4. Teamfähigkeit
  5. Anpassungsfähigkeit

Doch warum sind genau diese fünf Soft Skills in Unternehmen so wichtig und wie können deine Mitarbeiter sie erlernen oder verbessern?

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Soft Skill Nr. 1: Kreativität

Kreativität ist als Soft Skill die Fähigkeit, gute und möglichst neuartige Lösungen für Probleme zu entwickeln. (soft-skills.com)

Probleme zu lösen und Strategien zu finden ist die Basis für die Entwicklung jedes Unternehmens. Ob neue Produkte, einzigartiges Marketing oder innovative Vertriebsstrategien – Kreativität wird in allen Unternehmensbereichen gebraucht!

Kreative Mitarbeiter entwickeln ständig neue Ideen, probieren neue Strategien aus und bringen den schöpferischen Antrieb. Vorausgesetzt, Kreativität wird nicht nur gefördert, sondern auch in produktive Bahnen gelenkt, denn ohne Zielorientierung führt auch die kreativste Idee nicht zum Erfolg.

Kreativität erlernen

Zu einem gewissen Teil ist Kreativität, wie alle Soft Skills in Unternehmen, bei manchen Mitarbeitern stärker vorhanden als bei anderen. Doch auch kreatives Denken können Mitarbeiter erlernen und trainieren. Dafür gibt es unzählige Tipps und Ratgeber, wie beispielsweise diese 7 Tricks für mehr Kreativität.

Wie schon erwähnt, ist es für Unternehmen besonders wichtig, der Kreativität einen Rahmen zu geben. Dabei hilft es beispielsweise, folgende Fragen zu stellen:

  1. Wozu? – Den Blick auf den Zweck der kreativen Arbeit richten.
  2. Wie? – Unterschiedliche Wege und Herangehensweisen finden.
  3. Warum nicht? – Aus Gewohnheiten und alten Denkmustern ausbrechen.

Solche und viele andere Methoden kannst du Mitarbeitern in Schulungen vermitteln, um die Kreativität zu stärken und die Ergebnisse auf Unternehmensziele zu richten.


Soft Skill Nr. 2: Überzeugungskraft

Überzeugungsvermögen beschreibt die Fähigkeit, sich in der kommunikativen Auseinandersetzung mit anderen argumentativ behaupten zu können. (soft-skills.com)

Die neueste Idee, das innovativste Produkt, die beste Serviceleistung: All das bringt ein Unternehmen nicht an die Spitze, wenn Andere nicht davon überzeugt sind! Daher ist die Überzeugungskraft ein wichtiger Soft Skill in Unternehmen – besonders im Sales-Bereich oder als Führungskraft.

Überzeugungskraft erlernen

Überzeugungskraft ist keine einzelne Kompetenz, sondern beinhaltet viele Komponenten:

  • Die mentale Einstellung gegenüber dem Unternehmen, der Idee oder auch dem Gegenüber
  • Das grundlegende Wissen, beispielsweise zur Didaktik und Gesprächsführung
  • Spezielle Techniken der Kommunikation und Argumentation

Besonders das Wissen und die Techniken, die zur Überzeugungskraft beitragen, können in speziellen Schulungen vermittelt werden. Besonders wichtig sind hier auch praktische Übungen, beispielsweise mit Coaches oder anderen Mitarbeitern. Kommunikation kann immer nur im Dialog stattfinden!


Soft Skill Nr. 3: Analytisches Denken

Analytisches Denken beschreibt die Fähigkeit, allgemein Probleme ausmachen und lösen zu können. (karrierebibel.de)

Analytische Fähigkeiten sind besonders dann wichtig, wenn Arbeitsabläufe wenig routiniert sind und häufigen Veränderungen unterliegen. Flexible Arbeitszeiten, moderne Arbeitskonzepte, Digitalisierung: Arbeit 4.0 grüßt!

Analytisch denkende Mitarbeiter gehen alle Situationen möglichst systematisch und wissenschaftlich an, ordnen alle Zusammenhänge in das “Große Ganze” ein und leiten daraus logische Schlüsse ab. Diese Denkweise trägt maßgeblich dazu bei, nicht nur die eigene Arbeit zu optimieren, sondern zum Wohl des gesamten Unternehmens beizutragen.

Analytisches Denken erlernen

Analytisches Denken hat viel mit Kreativität gemein: Mitarbeitern sollten vor allem Strukturen und Arbeitsweisen lernen, die auf die Unternehmensziele ausgerichtet sind.

Besonders für Führungskräfte-Trainings eignen sich auch Planspiele. Das funktioniert dann wie der Flugsimulator in der Pilotenausbildung: So realistisch wie möglich werden Situationen aus dem Unternehmenskontext dargestellt, analysiert und weiterentwickelt. So wird das analytische Denken am praktischen Beispiel geschärft!

Soft Skills wie Kreativität, Teamfähigkeit und analytisches Denken sind wichtig, um Unternehmen in der Arbeitswelt 4.0 effektiv voran zu bringen.

Soft Skills wie Kreativität, Teamfähigkeit und analytisches Denken sind wichtig, um Unternehmen in der Arbeitswelt 4.0 effektiv voran zu bringen.


Soft Skill Nr. 4: Teamfähigkeit

Teamfähigkeit ist der Oberbegriff für die Bereitschaft und Fähigkeit, produktiv und konstruktiv mit anderen Menschen in Gruppen zu interagieren. (soft-skills.com)

Teamfähigkeit ist wohl der am häufigsten geforderte Soft Skill bei Bewerbern. Kein Wunder: Die Globalisierung der Arbeit bringt immer größere, oft international agierende Teams zusammen, die gemeinschaftlich an wichtigen Unternehmenszielen arbeiten.

Mitarbeiter mit einer hohen Teamfähigkeit können sich gut in eine Gruppe einfinden, gemeinsam konstruktive Lösungen erarbeiten und die Stärken jedes Einzelnen für ein gemeinsames (Unternehmens-)Ziel verbinden.

Teamfähigkeit erlernen

Um eine gute Teamfähigkeit zu erreichen, sollten Mitarbeiter vor allem folgende Kompetenzen erlernen und verbessern:

  • Kompromissbereitschaft: Die eigenen Vorstellungen mit denen der anderen Teammitglieder kombinieren und die beste Wahl für das gestellte Ziel zu treffen.
  • Sprachliche Fähigkeiten: Diskussions- und Überzeugungskraft, um die eigenen Ideen im Team überzeugend einzubringen.
  • Kritikfähigkeit: Konstruktiv Kritik kommunizieren und – häufig vergessen! –Kritik anderer akzeptieren und umsetzen.

Diese und viele andere Fähigkeiten verbessern die produktive Zusammenarbeit von Teams erheblich. Wie bei allen Soft Skills lernen deine Mitarbeiter diese Fähigkeiten am besten mit einer Kombination aus theoretischem Wissen, beispielsweise zu Kommunikationsmodellen, und praktischen Übungen und Erfahrungen.


Soft Skill Nr. 5: Anpassungsfähigkeit

Anpassungsfähigkeit beschreibt das individuelle Vermögen, sich in oft schwierigen Situationen so einzubringen, dass die gemeinsamen Ziele schneller und besser erreicht werden. (kompetenzatlas.fh-wien.ac.at)

Warum Anpassungsfähigkeit heute zu den Top Soft Skills in Unternehmen gehört, zeigt sich wieder im Kontext zu “Arbeit 4.0” und “New Work”: Arbeitsmodelle ändern sich, Prozesse werden stetig optimiert und die Digitalisierung eröffnet quasi täglich neue Möglichkeiten, an die man sich erst anpassen muss.

Mitarbeiter mit einer hohen Anpassungsfähigkeit können sich in einem neuen Arbeitsumfeld leicht einfinden und ihre Arbeitsweise schnell an neue Situationen anpassen. Ein Gewinn besonders für international agierende oder stark digitalisierte Unternehmen!

Anpassungsfähigkeit erlernen

Die Anpassungsfähigkeit vereint in sich viele andere Kompetenzen wie beispielsweise kreative Problemlösung, analytisches Herangehen und Teamfähigkeit. Um die Anpassungsfähigkeit deiner Mitarbeiter zu fördern, hilft aber auch unterstützendes Wissen:

  • Unterschiedliche Modelle für Projekt- und Zeitplanung
  • Klare Vermittlung der Unternehmensziele
  • Spezielle Schulungen für agiles Arbeiten

Diese Maßnahmen helfen deinen Mitarbeitern, eigene Konzepte zu entwickeln, mit neuen Abläufen umzugehen. Da solche Konzepte stark von der Persönlichkeit abhängen, ist ein individuelles Coaching eine gute Ergänzung, insbesondere bei (zukünftigen) Führungskräften.


Wie gelingt modernes Soft Skill Training?

So unterschiedlich die Top 5-Soft Skills in Unternehmen sind, haben sie doch einiges gemeinsam, wenn es darum geht, sie zu erlernen oder zu verbessern:

  1. Soft Skills sind individuell!
  2. Soft Skills werden durch Wissen gestützt!
  3. Soft Skills brauchen praktisches Training!

Für das Training von Soft Skills in Unternehmen werden also Weiterbildungsmethoden gebraucht, die sowohl individuell sind, als auch faktisches Wissen vermitteln und zusätzlich einen Praxisanteil beinhalten.

Das perfekte Soft Skill Training mit Blended Learning

Soft Skills in Unternehmen gezielt fördern: Was zunächst furchtbar aufwändig klingt, lässt sich mit der Methode Blended Learning einfach realisieren.

Beim Blended Learning werden verschiedene Lernformen miteinander verzahnt. In der betrieblichen Weiterbildung werden Online-Kurse mit praktischem Training oder Coaching verbunden, um die Vorteile aus beiden Schulungsmethoden zu nutzen.

blink.it: Das Blended Learning Konzept

 Im Online-Kurs wird orts- und zeitunabhängig faktisches Wissen vermittelt. Dabei können flexibel unterschiedlichste Medien genutzt werden: Texte, Grafiken und Videos können auch komplexe Konzepte und Modelle einfach vermitteln.

Im Präsenzteil unterstützt ein Trainer oder Coach die Mitarbeiter bei der Umsetzung, klärt Fragen und leitet praktische Übungen an. Durch Gruppendiskussionen, Situationsübungen und direktes Feedback werden neue Abläufe und Verhaltensweisen erprobt und gefestigt.

Das Blended Learning kannst du frei an das Ziel der Schulung anpassen: Du kannst ein Online-Kurs als Vorbereitung für die Präsenzübungen nutzen, oder einen Präsenztag als Impuls für eine langfristige Online-Begleitung einsetzen.

Mehr dazu: Die beliebtesten Modelle im Blended Learning: Springer, Reiher und Sandwich 

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